"Die Bebauung der ehemaligen Brache mit Supermarkt, Tiefgarage, Wohnungen und einer Kita war bei Anwohnern auf heftigen Widerstand gestoßen. Das Gelände war im vorigen Jahr monatelang besetzt worden."
Ergebnisse der Wahl der Neustadtgrünen Ortsbeiräte vom September 2009 und der Nachnominierungen des Frühjahrs 2011: Der Stadtrat hat folgende VertreterInnen der Neustadtgrünen in den Ortsbeirat Neustadt gewählt:
Marco Joneleit, Johannes Lichdi, Valentin Lippmann, Anna-Catarina Mueller, Ulla Wacker
Stellvertreter sind
Helrit Wagner, Achim Wesjohann, Oliver Mehl, Dr. Oliver Pyper, Frauke Erdmann
Herzlichen Glückwunsch
Natürlich gibt es die Möglichkeit unsere Ortsbeiräte und auch die Neustädter Stadträte sowie andere aktive Neustadtgrüne per email zu kontaktieren:
| Achim Wesjohann | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Admin | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Anna Catarina Mueller | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Jens Hoffsommer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Johnannes Lichdi | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Marco Joneleit | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Michael Ton | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Oliver Pyper | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Torsten Schulze | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Ulla Wacker | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
| Valentin Lippmann | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
Alle Mandatsträger im Ortsbeirat Dresden Neustadt:
| Name | Art der Mitarbeit | Vertreter | |
|---|---|---|---|
| Mitglied Liste CDU | |||
| Lutz Barthel | Ortsbeiratsmitglied | Patrick Schreiber | |
| Jörg Logé | Ortsbeiratsmitglied | Kevin Görden | |
| Petra Nikolov | Ortsbeiratsmitglied | Hedda Adam | |
| Mitglied Liste DIE LINKE | |||
| Thomas Grundmann | Ortsbeiratsmitglied | Annegret Gieland | |
| Kristin Hofmann | Ortsbeiratsmitglied | Karsten Thürling | |
| Mitglied Liste Bündnis 90/Die Grünen | |||
| Marco Joneleit | Ortsbeiratsmitglied | Achim Wesjohann | |
| Johannes Lichdi | Ortsbeiratsmitglied | Oliver Mehl | |
| Valentin Lippmann | Ortsbeiratsmitglied | Frauke Erdmann | |
| Anna Catarina Mueller | Ortsbeiratsmitglied | Helgrid Wagner | |
| Ulla Wacker | Ortsbeiratsmitglied | Dr. Oliver Pyper | |
| Mitglied Liste SPD | |||
| Dr. Christoph Meyer | Ortsbeiratsmitglied | Michael Herrmann | |
| Johanna Thoelke | Ortsbeiratsmitglied | Frank Wießner | |
| Mitglied Liste FDP | |||
| Benita Horst | Ortsbeiratsmitglied | Michael Deutschmann | |
| Mitglied Liste Bürgerbündnis | |||
| Dr. Martin Schulte-Wissermann | Ortsbeiratsmitglied | Roswitha Beyer | |
| Mitglied Liste Freie Bürger | |||
| Christian Hille | Ortsbeiratsmitglied | Hans-Joachim Kriesel | |
Die Stadt Dresden gliedert sich in 10 Ortsamtsbereiche und 9 Ortschaften, wobei die Ortsamtsbereiche im wesentlichen auf das Stadtgebiet von 1991 und die Ortschaften auf die seitdem eingemeindeten Orte (Gompitz & Altfranken, Cossebaude, Mobschatz & Oberwartha, Langebrück & Schönborn, Schönfeld-Weißig und Weixdorf) zurück zuführen sind. Entsprechend werden dem letzten Kommunalwahlergebnis folgend die Ortsbeiräte bzw. Ortschaftsräte gewählt.
In der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) §71 Abs. 2 heißt es dazu:
"Der Stadtbezirksbeirat (hier: Ortsbeirat - Der Red.) ist zu wichtigen Angelegenheiten, die den Stadtbezirk betreffen, zu hören. Der Stadtbezirksbeirat hat ferner die örtliche Verwaltungsstelle des Stadtbezirks in allen wichtigen Angelegenheiten zu beraten. Sofern in den Ausschüssen des Gemeinderats wichtige Angelegenheiten, die den Stadtbezirk betreffen, auf der Tagesordnung stehen, kann der Stadtbezirksbeirat eines seiner Mitglieder zu den Ausschusssitzungen entsenden. Das entsandte Mitglied nimmt an den Ausschusssitzungen mit beratender Stimme teil."
Der Ortsbeirat Neustadt hat folgende Zusammensetzung:
Ortsbeirat Neustadt insgesamt 15 Sitze
* Grüne 5 Sitze
* CDU 3 Sitze
* Linke 2 Sitze
* SPD 2 Sitze
* FDP 1 Sitze
* Freie Bürger 1 Sitz
* Bürgerbündnis 1 Sitz
Diese Zusammensetzung ist das Ergebnis der letzten Kommunalwahl von 2009 im Wahlkreis 03 (*.pdf).
Die Mitglieder des Ortsbeirates Neustadt:
Mitglieder (Stellvertreter)
Grüne:
Marko Joneleit (Achim Wesjohann)
Johannes Lichdi (Oliver Mehl)
Valentin Lippmann (Ulla Wacker)
Uta Wünschmann (Dr. Oliver Pyper)
Anna Catarina Mueller (RA. Michael Ton)
CDU:
Fr. Nikolov (Hedda Adam)
Hr. Loge (Fr. Hesselbach)
Gunther Thiele (Hr. Barthel)
DIE LINKE:
Andrea Müller-Hutschenreuter (Hr.Thürling)
Hr. Grundmann (Fr. Hofmann)
SPD:
Dr. Christoph Meyer (Hr. Hermann)
Fr. Thoelke (Hr. wiesner)
FDP:
Fr. Horst (Hr. Sennewald)
Bürgerbündnis:
Hr. Dr. Schulte Wissmann (Fr. Kempka)
Freie Bürger:
Hr. Hille (Hr. Kriesel)
Wie bereits erläutert, hat der Ortsbeirat beratende Funktion für den Stadtrat. Das heißt, der Stadtrat kann Voten des OBR überstimmen. Aus der Vergangenheit ist nun leider bekannt, dass der Stadtrat (bzw. dessen Mehrheitsverhältnisse) diese Möglichkeit bei Entscheidungen des OBR Neustadt besonders "berücksichtigt". Abstimmungen zur Bebauung der Kamenzer Straße 24-28, zur Benennung der heutigen Seifhennersdorfer Straße am "Panama" in "Nach Panama" (einstimmig!), zum Parkraumbewirtschaftungskonzept in der Äußeren Neustadt, Videoüberwachung/ Polizeiverordnung, der Errichtung einer Lichtsignalanlage an der Rothenburger-/ Louisenstraße und anderen Themen und wurden ignoriert. Damit übergehen die Mehrheiten des Stadtrates die Interessen der Neustädter. Schon im Bündnisgrünen Kommunalwahlprogramm von 2004 (Seite 38) und auch 2009 setzten sich BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN für eine Stärkung der Stadträte, Ortschaftsräte und Ortsbeiräte gegenüber OB und Ortsamtsleiter ein, um ihnen eine wirksame Kontrolle zu ermöglichen.
Montags bis freitags könnt Ihr hier die Mitarbeiter des Regionalbüros Elke Zimmermann und Carsten Enders treffen, die für Eure Anliegen und Anregungen ein offenes Ohr haben. Einmal im Monat könnt Ihr auch Karl-Heinz Gerstenberg vor Ort in einer öffentlichen Bürgersprechstunde sprechen. Die Termine hierfür werden auf dessen Website und in der Presse bekanntgegeben.
Interessierten Vereinen und Initiativen bieten wir zudem die Möglichkeit, die Räume für Abendveranstaltungen und Treffen kostenlos zu nutzen. Für Absprachen stehen wir gern zur Verfügung.
Wer zu unseren Lesungen, Ausstellungseröffnungen und Veranstaltungen eingeladen werden möchte, kann sich in unseren Adress- bzw. Mailverteiler eintragen lassen.
Ortsbeirat - Dresden Neustadt für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN
Marco Thorsten Joneleit
"6.10.1969 geboren
verheiratet, 3 Kinder
Gemeinderatsmitglied der Martin-Luther-Gemeinde
luther. evangel. Pazifist
Lebensstationen:
Dresden-Berlin-München-Dresden
Beruf: FA Schuhmacher / Erzieher (FS)
Tätigkeit: als pädagogische Unterrichtshilfe für geistig behinderte Menschen der evangelischen Behindertenhilfe Dresden
Freizeit: Malen für Ausstellungen und sakrale Räume
Politische Erfahrungen:
1984 aktiv im Meißner Friedensseminar
1987 Wehrdiensttotalverweigerer, Mitgestaltung im Neuen Forum Dresden/Berlin
Grüdung des christl/soz. tätigen Vereines PRO PACE
2004 Kandidat für alternative Wahlplattform AUF in DD-Neustadt
stellv. Ortsbeiratsmitglied für B90/Grüne
Ich mache mich stark für eine Grüne Neustadt
Ich mache mich stark für:
- eine barrierefreie Neustadt für Personen mit Handicap (Dazu gehören auch Steighilfen für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer...)
- ein nachhaltiges ökologisches Denken und Handeln bei der Stadtteilentwicklung der Neustadt
- gegen soziale Entmischung des Stadtteils und für den erhalt der Vielschichtigkeit der im "Szeneviertel"
-Lebensräume für verschiedene Lebensalter (z.B. kinderfreundliche Lebensplätze)
-Die Neugestaltung des Martin-Luther-Platzes unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen (gemäß Bürgervorschlag)
-Die Vernetzung meiner Tätigkeit als Gemeinderatsmitglied der Martin- Lutherkirche mit Interessengruppen und Personen für eine nachhaltige ökologische Stadtteilentwicklung
Ortsbeirat (stellv.) in Dresden Neustadt
I. Zur Person:
-16.04.1956 geboren in Düsseldorf
-1963-1975 Schulbesuch in Salzgitter (Niedersachsen)
-1975-1986 Studium Recht und Politologie - erst in Berlin/West, dann in Hannover
-1986 Juristisches Assessorexamen der TU Hannover
-1986-1990 Mitarbeiter in der Haftpflichtabteilung eines Versicherungsunternehmens in Hannover
-Februar 1991 Zuzug von Hannover nach Dresden
-1991-1996 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Dresden, zuerst im Rechtsamt, später im Amt für Umweltschutz
-seit 1997 selbständiger Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Ausländer- und Asylrecht;
-Mitglied im Deutschen Anwaltverein(DAV) und dort in der Arbeitsgemeinschaft Ausländer- und Asylrecht
-geschieden; Vater von zwei Söhnen, geb. 1998 und 2004
Über eine "politische Vita" mit politischen Wahlfunktionen verfüge ich nicht. Allerdings habe ich schon in der Vergangenheit den Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen bei Kommunalwahlen unterstützt und auf einem Nachrückerplatz kandidiert.
II. Motivation und Zielsetzung:
Die ökologischen und sozialen Ziele der Politik von Bündnis 90/Die Grünen sind für mich auf allen Politikebenen(Europa, Bund, Land, Kommune) von grosser Bedeutung. Politik ist die Kunst, Kompromisse zu finden. Kompromissbildung setzt aber auch klare Ziele und Wertorientierungen voraus. Ich glaube an die Gestaltungsmöglichkeiten von Politik auf der Grundlage humanistischer Werte und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, aber ich halte auch rechtsstaatliche Kontrollen jedweder Form von Macht - u. a. durch Bürgerbeteiligung - für notwendig.
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen steht für mich weiterhin für den bewussten Umgang der Industriegesellschaft mit begrenzten natürlichen Ressourcen.
In der Kommunalpolitik kommt es vor allem in der Stadtplanung und Verkehrsplanung darauf an, die innerstädtischen Lebensräume lebenswert zu machen. Dem Druck der Autolobby ist alternativ die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs und des Radverkehrs entgegenzusetzen. Die verkehrspolitische Kampfansage des neuen Beigeordneten für Stadtentwicklung, Jörn Marx, der den aufwändig erarbeiteten Kompromiss zum Umbau der Königsbrücker Strasse und andere verkehrspolitische Kompromisse umstossen will, macht energischen Widerstand notwendig.
Durch das Wohnen im Hechtviertel und durch den Schulbesuch meines älteren Sohnes in der 30. Grundschule am Hechtpark ist mir die soziale Lebenssituation in Dresden-Neustadt vertraut.
Die Lebensqualität innerhalb der Stadt hängt vor allem auch davon ab, ob eine ausreichende Versorgung mit Kindertagesstätten und Schulen gegeben ist. Hier sind ausreichende Vorplanungen und Haushaltsentscheidungen für Gebäude, Personal und Sachmittel zu treffen. Streitiges Konkurrenzdenken zwischen verschiedenen Institutionen und Stadtteilen ist möglichst zu vermeiden. Betreffend den Sanierungsbedarf bestimmter Schulen ist Klartext der Verwaltung einzufordern.
Kommunalpolitisches Handeln ist leider oft durch Bundesgesetze und Landesrecht - z. B. Personalschlüssel bei Kindertagesstätten oder etwa Fördermittelkriterien - vorgeprägt. Die verbleibenden kommunalpolitischen Entscheidungsspielräume sind jedoch transparent zu machen und zu nutzen. Kommunales Vermögen ist grundsätzlich schützenswert und sollte nur in behutsam geprüften Ausnahmefällen privatisiert werden.
Aus meiner Sicht haben die Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen im Dresdner Stadtrat sich bisher ganz überwiegend als programmatisch verlässlich erwiesen. Dies lässt sich von konkurrierenden lokalen Wählergruppen nicht behaupten, bei denen das Risiko des Wechsels der politischen Orientierung einzelner Kandidaten nach erfolgter Wahl ganz erheblich ist. Dieser Umstand spricht für die Wahl von Bündnis 90/Die Grünen.
In Deutschland begegnen viele Menschen der Politik auf allen Ebenen mit Misstrauen und Skepsis - oft auch zu Recht. Bündnis 90/Die Grünen haben sich aber immer wieder für mehr Transparenz der politischen Entscheidungsfindung und klare Formen der Bürgerbeteiligung eingesetzt. Auch dies spricht für die Wahl von Bündnis 90/Die Grünen.
In meinem Lebensalltag bin ich mit dem Beruf als Rechtsanwalt und mit der Vaterrolle für meine beiden Kinder durchaus ausgefüllt. Vor diesem Hintergrund kandidiere ich nur für einen Nachrückerplatz auf der Kandidatenliste von Bündnis 90/Die Grünen. Wenn ich allerdings in die ehrenamtliche Stadtratsfunktion nachrücken würde, könnte ich diese auch wahrnehmen und würde meine berufliche Arbeit darauf einstellen.
Durch meine frühere, etwa 6-jährige berufliche Erfahrung in der Dresdner Stadtverwaltung, aber auch durch die gegenwärtige anwaltliche Tätigkeit im Umgang mit verschiedenen Behörden, kann ich gute fachliche Voraussetzungen für die Wahrnehmung eines kommunalpolitischen Mandates vorweisen.

Liebe Neustadt-BürgerInnen!
Mein Name ist Achim Wesjohann, ich bin 38 Jahre alt, ledig, gelernter Mittelalterhistoriker und aktuell Angestellter der sächsischen bündnisgrünen Landtagsfraktion, Wahldresdner und (katholischer) Anwohner am Martin-Luther-Platz.
Ich kandidiere auf Platz 4 der Liste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Stadtratswahl am 7. Juni.
Seit 2004 sitze ich im Ortsbeirat Neustadt. Dort sind aufgrund des letzten Wahlergebnisses im Ortsamtsbereich CDU und FDP deutlich in der Minderheit und die GRÜNEN haben ein Drittel der Sitze inne. Das ist eigentlich gut so, nützt aber wenig, weil der Stadtrat sich regelmäßig über das Votum des Ortsbeirates hinwegsetzt. Für mich ergeben sich daraus zwei Schlussfolgerungen: Die eine, die auf lange Sicht gilt, lautet, dass wir sowohl die Bürgerbeteiligung in Dresden verbessern und die Ortsbeiräte stärken müssen – Letzteres sollte auch bedeuten, dass sie von den BürgerInnen direkt gewählt werden. Kurzfristig aber gilt: Der Politikwechsel muss gegen die machtarrogante CDU, die trotz ihrer Wahlniederlage von 2004 bislang mit der Hilfe von FDP, „Bürgerfraktion“ und „Linksfraktion.PDS“ in Dresden „durchregieren“ konnte, durchgesetzt werden.
Sollten Sie mich in den Stadtrat wählen (das können Sie tun, indem Sie Ihre drei Stimmen direkt auf mich vereinigen…), werde ich mich besonders des Themas „Bürgerbeteiligung“ annehmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist für mich eine Sicherheitspolitik, die Bürgerrechte respektiert. Ich habe mich seinerzeit gegen die Installation der Videoüberwachung auf der Alaunstraße engagiert, die sich mittlerweile als teuer und nutzlos erwiesen hat. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass Videoüberwachung zumindest eingedämmt wird. Ich bin für einen Öffentlichen Raum, der diese Bezeichnung verdient, aber auch für eine bürgernahe Polizei.
Ich wende mich dagegen, dass die Neustadt die jugendpolitischen Versäumnisse in anderen Stadtteilen ausbaden muss, indem Jugendliche aus ihren Stadtteilen in die Äußere Neustadt verdrängt werden, um diese dann zur sicherheitspolitischen Problemzone zu stempeln. Mit dieser Unehrlichkeit muss Schluss sein!
Zu meiner Vorstellung einer bunten und offenen Neustadt gehört es, die jeweiligen Ansprüche diverser Szenen, Neustadt-Kreise, Neustadtadeligen usw. usf., dass die Neustadt ihnen gehöre, zurückzuweisen. Mensch darf hier unangepasst oder aber auch konservativ sein; mensch muss aber nicht alteingesessen oder BesserverdienerIn sein, um hier leben zu können – nur Intoleranz geht gar nicht. Es gibt viele Vorstellungen über „die“ Neustadt, und keine sollte Alleingültigkeitsanspruch haben (auch nicht, wenn sie „alternativ“ daherkommt).
Ein weiteres Kernanliegen ist für mich die Zurückdrängung des Rechtsextremismus. Auch Dresden hat ein Naziproblem, das auf kommunaler Ebene stärker beachtet werden muss. Außerdem möchte ich mich mit Blick auf den 13./14. Februar dafür einsetzen, dass die Stadt offensiv den Naziaufmärschen begegnet, aber auch dafür, dass die gegebene offizielle Gedenkkultur kritisch hinterfragt und weiterentwickelt wird. Mit dem Kampf gegen antidemokratische und rassistische Positionen muss meines Erachtens auch immer das Engagement für eine diskriminierungsfreie und tolerante Stadt einhergehen.
In den hier genannten Bereichen liegen meine persönlichen politischen Schwerpunkte – ansonsten gilt, dass ich GRÜNER bin, d.h. ich stelle den Schutz unserer Lebensgrundlagen, Nachhaltigkeit und menschliches Maß über die herrschende Beton- und Blechpolitik in Dresden. Ich bin für eine öffentliche Daseinsvorsorge und gegen den blinden Privatisierungsglauben (deshalb gehörte ich 2005 zu den Mitinitiatoren des Bürgerbegehrens gegen den Woba-Totalverkauf). Dresden braucht mehr Grün, und deshalb finde ich, dass es manchmal Flächen auch unbebaut lassen kann.
Herzliche Grüße
Achim Wesjohann
P.S.: Mehr über meine Ansichten können Sie unter www.wesjohann.de/blog erfahren; meine „letzten Meldungen“ finden Sie unter twitter.com/wesjohann.
Listenplatz 2 Wahlbezirk Dresden - Neustadt für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN
geboren 1.1. 1970, verheiratet
selbständiger Handwerksmeister
Mitglied Bündnis 90/Die Grünen seit März 2008
Ortbeirat Dresden Neustadt seit 2004
Standvorstand seit September 2008
Kontakt: schulzes.torsten(at)web.de
Torsten Schulze
Grüne Politik ist nach meiner Auffassung für Dresden unverzichtbar. Nach den Fehlentwicklungen in den zurückliegenden Jahren ist eine Neuausrichtung für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt notwendig. Zu den Fehlentwicklungen zähle ich den Komplettverkauf des städtischen Wohnungsbestandes, die zeitweise Schließung des Kulturpalastes, die Unterordnung der Stadt gegenüber Vorgaben des Regierungspräsidiums wie am Beispiel Leipziger Straße, das kompromisslose Festhalten am Bau des Verkehrszuges „Waldschlösschenbrücke“ mit all seinen negativen Folgen für die Stadtentwicklung und das Ansehen unserer Stadt weltweit, die Unterdrückung des Bürgerbegehrens für eine welterbeverträgliche Lösung am Waldschlösschen etc. um nur einiges zu nennen.
Demgegenüber stehen positive Ansätze wie die Verleihung des Welterbetitels für das Dresdner Elbtal und die damit verbundene Bürgerbewegung für dessen Erhalt, die Förderung von Bürgerkraftwerken auf städtischen Gebäuden, die Sanierung und der teilweise Ausbau des ÖPNV-Netzes, das Einführen eines Gedenktages für die Ereignisse des ´89-er Herbst etc. um auch hier nur einiges zu nennen.
Diese positiven Ansätze sind zumeist auf Initiative der BÜNDNIS 90/GRÜNE-Fraktion entstanden und die Aufgabe besteht, diese erfolgreiche Arbeit auf diesem hohen Niveau fortzusetzen.
Bei der Kommunalwahl 2004 kandidierte ich bereits im WK III und leistete damit meinen Anteil an dem sehr guten Ergebnis. Seit 2004 gehöre ich dem Neustädter Ortbeirat an. In dieser Funktion ist es mir u.a. gelungen, Nachpflanzungen von Straßenbäumen durchzusetzen. Meine Berichte über aktuelle Probleme in der Neustadt wurden in der Tagespresse veröffentlicht und sind auch im Monatsecho oder unseren Internetseiten zu lesen.
Im vergangenen Jahr arbeitete ich aktiv im OB-Wahlkampf für Eva mit. Seit September 2008 gehöre ich dem Stadtvorstand an.
Eine sehr weitgehende Verbindung habe ich in die bestehenden Bürgerinitiativen. In basisdemokratischer Verantwortung organisierte ich zahlreiche Protestaktionen gegen den Bau des Verkehrszuges „Waldschlösschenbrücke“ und bin einer der Hauptorganisatoren der Kundgebungen für den Welterbetitelerhalt, bin also Titelverteidiger. Als Aktivist protestierte ich als Besetzer gegen die Baumfällungen am Waldschlösschen und der Buche und organisierte die Proteste an der Leipziger Straße mit. Weitere Aktionen sind in Vorbereitung. Im vergangenen Jahr nahm ich an der Demonstration in Gorleben teil.
Mit diesem Engagement will ich für mehr GRÜNE Politik im Dresdner Stadtrat eintreten. Projekte sind dabei die Sanierung der Königsbrücker Straße nach dem gültigen SR-Beschluß, Verhinderung des vierspurigen Ausbaus der Bautzner Straße und Landstraße und Erhalt der bestehenden Alleen, Errichtung weiterer Bürgerkraftwerke, Erhaltung der bestehenden Baumschutzsatzung und die Minderung der Auswirkungen des Baus des Verkehrszuges „WSB“ auf die angrenzenden Wohngebiete in Neu- und Altstadt. Dafür bitte ich um eure Stimme.









