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Donnerstag, 31 Januar 2008 08:22

Woba-Verkauf: Verunsicherung geht weiter

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Im nördlichen Hechtviertel sind Ende 2008 an der Stauffenbergallee nahezu 140 Wohneinheiten verkauft worden.  Die "Neuen" haben auch einen  Monat nach der Verkaufsinformation der Woba/Gagfah nichts von sich hören lassen. Kein Brief, keine Mieterinformation, keine Internetseite. Nichts. Das Wohngebiet gehört zu einer Vielzahl von Wohnhäusern die die Gagfah 2008 noch schnell verkauft hat, um Ihre Bilanz ein wenig aufzupolieren.


Zu den Meldungen über vermehrte Wohnungsverkäufe der Gagfah und Verunsicherung der Mieter äußert sich unser sozialpolitischer Sprecher Jens Hoffsommer:

"Jetzt bekommen die Mieterinnen und Mieter die Quittung für die schlechte Sozialcharta, die die "WOBA-Koalition" aus CDU, FDP und Teilen von PDS und Bürgerfraktion sehenden Auges beschlossen hat. Die Stadt hat gemäß des Vertrages mit der Gagfah weder eine Handhabe gegen die Verkäufe an sich, noch gegen die schlechte Mieterinformation, noch gegen das Übergehen von
Mieterkaufwünschen, solange im Block verkauft wird."

Wohnbeirat wegen angeblich fehlender Themen abgesagt

Allerdings sollte die Stadt nun genau überprüfen, ob der vereinbarte Kernbestand von 35.000 Wohnungen noch eingehalten wird.  Jens Hoffsommer:  "Leider ist der nächste Wohnbeirat am kommenden Dienstag wegen angeblich fehlender Themen abgesagt worden! Die Fraktion fordert nun die Neueinberufung des Wohnbeirates und erwartet, dass dann detaillierte Informationen zu den Verkäufen von der Gagfah vorgelegt werden."

Den Mietern bleibt zur eigenen Sicherheit nur der Gang zum Amtsgericht, um dort die fällige Miete zu hinterlegen. Auf der Hinterlegungsstelle in der Berliner Straße spricht man von sehr großem Andrang dieser Tage. Für alle Betroffenen in Dresden bieten wir hier das Hinterlegungsformular zum Download

Die komplette Pressemitteilung gibts hier.
Gelesen 1579 mal Letzte Änderung am Dienstag, 13 Juli 2010 16:35
Jens Hoffsommer

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unsere Meinung

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